Die Hirnforscher sagen: Unsere Wahrnehmung ist nicht nur passiv, sie ist aktiv. Wir konstruieren uns die Welt. Und dabei fälschen wir sie.  

Wir müssten eine Rose eigentlich zu jeder Tageszeit anders sehen, weil Sonnenstand und Wetter sich verändern und damit auch das Spektrum des Lichts – und doch sagt unser Gehirn immer nur: Die Rose ist rot.
Unser Gehirn vereinfacht, konstruiert, fälscht – um in dieser Welt klarzukommen. Und genauso konstruieren wir uns zu jedem Terroranschlag eine einfache, handliche Theorie. Im Moment steckt hinter allem immer Al Qaida. Oder die CIA. Oder der Mossad. Oder die Außerirdischen. Vor allem aber: Immer die Anderen. Und gegen die wird dann der "Krieg gegen den Terror" geführt.

Aber ist der Terror wirklich nur da draußen? Ist er nicht auch in uns? Um diese Frage geht es in diesem Roman.

Jens Johler & Christian Stahl
Das falsche Rot der Rose
Roman
Piper Verlag, Januar 2006
384 S., kartoniert
8,95 € (D) | 16,50 sFr
ISBN 3-492-24493-9

Das falsche Rot?
Wer ist schuld am Terror?
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